
Taxizentralen stehen vor großen Veränderungen. Am Beispiel dreier Leipziger Taxizentralen beschreibt Taxi Times in seiner aktuellen Ausgabe 1. Quartal 2026, welche sehr unterschiedlichen Optionen möglich sind.
Taxizentralen kämpfen mit schwindendem Auftrags- und rückläufigen Mitgliederzahlen. Eine Taxizentrale im Ruhrgebiet und eine in Niedersachsen mussten bereits Insolvenz anmelden. Bei letzterer weiß man noch nicht, wie es weitergeht, im Ruhrgebiet hat die Taxizentrale einer nahegelegen Großstadt das Zepter übernommen.
Der Zusammenschluss mit einer größeren Taxizentrale aus anderen Städten hat sich auch in Leipzig vollzogen. Die Berliner Taxizentrale TAXI ONE und die Leipziger Vermittlung 4884 arbeiten jetzt eng zusammen. Indirekt konnten dadurch auch den Mitgliedern einer weiteren Leipziger Taxizentrale eine neue Vermittlungsheimat geboten werden, denn diese wird seit Ende vergangenen Jahres liquidiert.

Thomas Bünert und Thomas Voigt bekommen für ihre Taxizentrale 4884 Unterstützung von Hermann Waldner (Mitte) von der Berliner Taxizentrale. Foto: 4884
Das wiederum hat eine dritte Zentrale dazu bewogen, eine eigentlich stillgelegte Rufnummer doch wieder zu aktivieren, ohne dafür jedoch Personal einzusetzen. Bis dahin hatte die Zentrale ihre hauptsächlich firmeneigenen Taxis ausschließlich über eine weltweit und stark in der Kritik stehende Plattform vermitteln lassen.
Beitragsfoto: Axel Rühle
Quelle: Taxi Times